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unsere story

Nicht nur die Sonnenseite gesehen

13, 16, 21 - in jungen Jahren entwickelte jeder Gründer seine ganz persönliche Beziehung zu Kenia. Diese frühen Begegnungen auf dem afrikanischen Kontinent haben uns geprägt.

Begegnungen auf der Straße, in Slums, in Gefängnissen haben uns Menschen vor Augen geführt, die eine neue Perspektive benötigen. Eine echte neue Chance!

Das Projekt „Crossroad“ in den Bergen der Nandi Hills, Tinderet, gibt seit 2005 gefährdeten Jugendlichen diese Chance. Die meisten von ihnen sind Waisen und kommen aus „Schikusa Borstal“ - einem Jugendgefängnis für minderjährige Straftäter.

Seit 2014 wird in „Crossroad“ Kaffee angepflanzt. Bei einem unserer Besuche in Kenia fragten unsere einheimischen Freunde: "Nun ist der Kaffee reif, könnt Ihr ihn nicht in Deutschland verkaufen?" Zu oft wurden die Farmer um ihren wohlverdienten Lohn gebracht und haben an Agenten großer Händler zu Dumpingpreisen verkauft.

Mit ganzem Commitment und bereit zu vollem Risiko begeben wir uns 2017 erneut nach Kenia. Miteinander und entschlossen entwickeln wir eine Vision: Nachhaltig für eine faire Zukunft.

Social Entrepreneurs in beiderseitigem Einvernehmen. Unsere kenianischen Partner sehen in diesem gemeinsamen Kaffeeprojekt hohes Potenzial. Diese Überzeugung teilen wir. Wir möchten verlässlich unterstützen.

Wir starten durch - das war gerade erst der Anfang! Im Frühjahr 2018 planen wir den ersten Container Rohkaffee nach Deutschland zu importieren. Als Jungunternehmer eine gewagte Aktion. Warum? Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht einen vielversprechenden Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Wir als Wertkaffee GmbH wollen vor Ort aktiv sein und unsere Kunden an allen Entwicklungen teilhaben lassen.

Sie unterstützen mit uns ein Projekt, das Mehrwert schafft!

– Jörn, Michael & Chris

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In den Bergen der Nandi Hills, Kenia, entwickelt sich der Kaffeeanbau rasant. Viele Kleinfarmer erhoffen sich davon einen Ertrag, der den Unterhalt ihrer Familien sichert. In Songhor, einem kleinen Ort in dieser Berglandschaft, startete in 2005 das Projekt „Crossroad“ mit 60 Hektar Farmland. Dort erhalten gefährdete Jugendliche eine neue Perspektive durch Integration und berufliche Qualifikation, um so aus Kriminalität und Droge herauszufinden.

Die ersten Jugendlichen wurden von der Einrichtung „Schikusa Borstal“ (Gefängnis für Minderjährige) aufgenommen. In 2009 wurde die Organisation "Crossroad Prison and Rehabilitation Ministry Trust“ in Kenia gegründet. Seit 2011 arbeitet der kenianische Vorstand eigenständig. Mit dem Anbau unterschiedlicher Produkte auf der Farm soll sich das Projekt selbst finanzieren.

In 2014 wurde das Pilotprojekt "Kaffeeanbau" auf der Farm in Songhor gestartet, nachdem sich Zuckerrohr, Mais und andere landwirtschaftliche Produkte wenig lukrativ vermarkten ließen. Ende 2016 wurden die ersten Kaffeeerträge geerntet.

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